Es gibt viele unterschiedliche Begriffe, die sehr zur Verwirrung der Eltern beitragen.
Der Begriff Dyslalie bedeutet Aussprachestörung oder Artikulationsstörung.
In der Fachsprache setzt sich aber der Begriff der phonologischen Verzögerung zunehmend durch.
Hierbei werden Laute durch andere Laute ersetzt. Dies geschieht meist mit einem Laut der auf einem früheren Stand der Sprachentwicklung tatsächlich „normal“ verwandt werden darf (z.B. Kuh wird zu Tuh). Auch die Auslassung eines Lautes kann vorkommen.
Hiervon unterschieden werden die phonologischen Störungen, bei denen die Kinder  einen  Ersatzlaut verwenden, der nicht zum „normalen“ Ersatz in der Sprachentwicklung gehört (z.B.Tiger wird zu  Kiger).
In der Therapie werden insbesondere spielerische Übungen durchgeführt, die das Hören und Unterscheiden von Lauten trainieren und verbessern. Dadurch erlangen die Kinder eine bessere Eigenwahrnehmung für ihr Sprechen.
Eine Besonderheit ist die inkonsequente, phonologische Störung. Hier ersetzen die Kinder, einen einzelnen Sprachlaut mit verschiedenen anderen Lauten (z.B. Puppe: Puke, Puhe oder Wiese: Wiede, Wiehe, Wiebe ). Die Therapie ist hier besonders wichtig, um die Unterscheidungsfähigkeit zu stärken.

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Manchmal ist eine unterstützende Therapie nötig: Neurologische Reorganisation – weiterlesen

Wenn die Zunge zwischen den Zähnen das „S“ bildet, nennt man das Lispeln – Sigmatismus – weiterlesen

Kinder die viele Laute nicht sprechen können,  sogar Vokalfehler machen,haben möglicherweise eine

Kindliche Sprechapraxie / Kindliche Entwicklungsdyspraxie – weiterlesen